So macht Gellersen das

Der Gellerser Samtgemeinderat wird einen neuen Fachausschuss für Flüchtlingshilfe bilden. Das schlugen SPD und Grüne auf der heutigen Ratssitzung in einem Dringlichkeitsantrag vor, über den in der letzten Ratssitzung des Jahres in vier bis fünf Wochen debattiert und abgestimmt wird. Das Themenspektrum soll “alle Flüchtlingsprobleme, zum Beispiel Unterbringung, die allgemeine Betreuung, die Beteiligung am Sport, sowie die Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer” umfassen.

Neben sieben Ratsmitgliedern, die nach dem üblichen Verteilungsschlüssel aus vier Ratsfrauen oder -herren der Gruppe Rot-Grün und drei der Union bestehen, wird ein Vertreter des Albatros e.V. Mitglied des Ausschusses sein. Der Verein hat im Auftrag der Samtgemeinde die Flüchtlingsbetreuung in Gellersen übernommen und koordiniert auch die Zusammenarbeit von Verwaltung und ehrenamtlichen HelferInnen. Die sollen, so sie es wollen, ebenfalls regelmäßig zu den Sitzungen eingeladen werden.

“Es geht um Öffentlichkeit für dieses derzeit so wichtige Thema,” erläutert der Grüne Fraktionssprecher Hardy Glodzei die Zielsetzung. “Unsere Verwaltung macht hier einen klasse Job; viele Gellerser kennen die Flüchtlingskrise nur aus dem Fernsehen, so glatt läuft das hier.” Es sei aber wichtig, dass man die Menschen auch mitnehme. “Viele Entscheidungen fallen im nichtöffentlichen Samtgemeindeausschuss. Zum Teil müssen sie das, weil Kaufverträge natürlich vertraulich behandelt werden müssen. Aber viele Themen werden hier gleich mit abgehandelt, die eigentlich besser öffentlich diskutiert würden.”

Dazu soll der neue Ausschuss eine Plattform bilden.

Fraktionssprecher im Reppenstedter Gemeinderat

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel