Schwarz-Rot in Sicht

Gellersen und Reppenstedt werden künftig mit einer schwarz-roten Mehrheitsgruppe leben müssen. Das eröffnete uns am Wochenende unser bisheriger Partner, die SPD. Wir sind nicht begeistert. Wir hätten die erfolgreiche Arbeit der letzten fünf Jahre gern in einer Gruppe mit SPD und SOLI fortgesetzt. Die Vereinbarungen dafür waren fertig verhandelt.

Was auch immer die SPD letztlich bewog, die Partnerschaft mit der Union zu suchen; darüber möchten wir nicht spekulieren. Wichtig ist nun, Gellersen nicht ins schwarz-rote Phlegma sinken zu lassen. Wir Grünen haben viel Erfahrung darin, Politik auch aus der Opposition heraus zu gestalten. Wir werden es nicht zulassen, dass die Entscheidungen zurück ins Hinterzimmer verlagert, dass Modernisierungen verschleppt und Entwicklungen verschlafen werden.

Die rot-grünen Erfolge werden wir verteidigen, aber wir werden auch konstruktiv mit den neuen Mehrheiten zusammenarbeiten. Denn im Mittelpunkt unserer Politik stehen immer Gellersen und die Menschen, die hier leben. Deswegen werden wir unsere große Enttäuschung -und die gibt es zweifellos- sicher tapfer verwinden und zeigen, was die Grünen in ihrer unbestrittenen Hochburg auch ohne Mehrheitsgruppe zu leisten vermögen.

Fraktionssprecher im Reppenstedter Gemeinderat

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