Mensa für die Grundschule Reppenstedt

Mensaanbau in Reppenstedt

Skizze der künftigen Mensa (Architekturbüro Rabeler)

Gellersens Schulen zukunftsfähig zu machen ist eines der wichtigsten Ziele, die sich Rot-Grün in Gellersen vorgenommen hat. Bildung ist Zukunft. Aber auch über wolkige Phrasen hinaus, sind Investitionen in die Bildungsinfrastruktur stets rentierlich. Wer hier lebt, will seine Kinder gut aufgehoben und bestmöglich ausgebildet wissen. Gute Schulen sind immer auch ein Stück Lebensqualität für Kinder, Eltern und Lehrer.

Der vergangene Woche in Bau- und Schulausschuss beschlossene zweite Teil der Erweiterung der Grundschule in Reppenstedt besteht in erster Linie aus einer neuen Mensa. Außerdem sollen die Sanitärbereiche saniert und im Sinne der Inklusion behindertengerecht ausgestattet werden. Die Pläne des Architekturbüros Rabeler sehen aber bei der Gelegenheit gleich eine ganze Reihe von Verbesserungen vor, die im Zuge der Arbeiten „mit abfallen“.

So wird der Haupteingang verlegt und die bestehende Aula konzeptionell umgedreht, indem die Bühne auf die andere Seite verlegt wird. Das schafft nicht nur Platz für die größer werdenden Sanitärbereiche, sondern optimiert auch die Wege in und durch die Aula. Für die Turnhalle ist ein eigener Eingang angedacht; bislang führte der Weg durch einen schmalen Gang von innerhalb des Schulgebäudes.

Bei Veranstaltungen in Aula und Mensa oder der Turnhalle lassen sich die Bereiche nun so kapseln, dass der Schulbetrieb nicht berührt wird und dass Toiletten auch ohne Schlüssel erreichbar sind. Nebenbei wird der Brandschutz verbessert. Die Lehrküche bleibt erhalten.

Den Willen zur Erweiterung hatten die Fachausschüsse für Schule und Bauen bereits im Januar einstimmig bekundet. Für die konkreten Planungen hatte das Büro Rabeler ausreichend Zeit bekommen, die es in Abstimmung mit Verwaltung und Schulleitung zu einem sehr gelungenen Entwurf nutzte.

Auch wenn Bau- und Schulausschuss den Bau nun beschlossen haben, sind noch Änderungen an den Plänen möglich, denn die Ausschüsse geben lediglich Empfehlungen an den Samtgemeinderat, der erst am 24. November zusammentritt.

Fraktionssprecher im Reppenstedter Gemeinderat

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